Dieses Dokument legt die erste verbindliche Systemarchitektur der ORLENE Platform fest. Es beschreibt die Trennung zwischen Entwicklung und Produktivbetrieb, die drei ORLENE-Footwear-Installationen für Peter Wagner, den Releaseprozess, die Installationsprofile und die standortübergreifende Erfassung der Gefundenen Zeit.
Verbindliche Ausgangsarchitektur für September 2026
Status: Freigegebene Arbeitsgrundlage
Verbindliche Ausgangsarchitektur für September 2026
Version: 1.0
Verbindliche Ausgangsarchitektur für September 2026
Geltungsbereich: ORLENE Platform und ORLENE Footwear
Verbindliche Ausgangsarchitektur für September 2026
Primäres Ziel: Drei stabile Produktivstandorte für Peter Wagner bis September 2026
1. Zweck des Dokuments
Dieses Dokument legt die erste verbindliche Systemarchitektur der ORLENE Platform fest.
1. Zweck des Dokuments
Es beschreibt:
1. Zweck des Dokuments
- die Trennung zwischen Entwicklung und Produktivbetrieb, - die Beziehung zwischen ORLENE Platform und ORLENE Footwear, - die drei vorgesehenen Peter-Wagner-Installationen, - den grundlegenden Release- und Installationsprozess, - die standortübergreifende Erfassung der Gefundenen Zeit, - sowie die Funktionen, die bewusst erst nach September umgesetzt werden.
1. Zweck des Dokuments
Die Architektur wird später erweitert. Die vorliegende Version konzentriert sich ausschließlich auf die Voraussetzungen für einen stabilen Einsatz an drei Standorten.
2. Architektonisches Ziel
Bis September bestehen vier klar getrennte Umgebungen:
„Entwicklung und Produktivbetrieb dürfen nicht mehr dieselbe Installation, dieselbe Datenbank oder dieselbe Konfiguration verwenden.“
2. Architektonisches Ziel
Die heutige Notebook-Version wird daher in eine Entwicklungsumgebung und eine eigenständige Produktivinstallation für Wien getrennt.
3. ORLENE Platform
Die ORLENE Platform ist die übergeordnete Entwicklungs-, Wissens-, Prüfungs- und Veröffentlichungsumgebung.
3. ORLENE Platform
Sie ist kein Kundenprodukt und keine operative Verkaufsinstallation.
3. ORLENE Platform
Ihre Aufgabe ist es, ORLENE-Produkte hervorzubringen, weiterzuentwickeln, zu prüfen und kontrolliert auszuliefern.
3.1 Bereiche der ersten Platform-Version
ORLENE Platform ├── Development Space ├── Documentation Space ├── Reading Space ├── Review Workspace ├── Build & Release ├── Installationsverwaltung └── Gefundene Zeit
3.1 Bereiche der ersten Platform-Version
Weitere Spaces und Verwaltungsbereiche können später ergänzt werden.
3.2 Development Space
Im Development Space findet die technische Entwicklung statt.
ORLENE misst nicht lediglich eingesparte Arbeitszeit.
10.1 Grundverständnis
ORLENE macht sichtbar, wie viel zuvor durch Suchen, Wiederholungen, Wartezeiten, Medienbrüche oder unnötige Arbeit gebundene Zeit wieder verfügbar wurde.
10.1 Grundverständnis
Diese Kennzahl heißt verbindlich:
10.1 Grundverständnis
Gefundene Zeit
10.2 Grundsatz
„Gefundene Zeit ist kein Leistungsindikator für Menschen. Sie ist ein Qualitätsindikator für Prozesse.“
10.2 Grundsatz
Die Messung darf nicht dazu verwendet werden:
10.2 Grundsatz
- Mitarbeiter zu überwachen, - Menschen miteinander zu vergleichen, - individuellen Leistungsdruck aufzubauen, - vermeintlich langsame Benutzer zu bewerten.
10.2 Grundsatz
Sie dient dazu:
10.2 Grundsatz
- den Nutzen von ORLENE sichtbar zu machen, - verbesserte Prozesse zu erkennen, - Entwicklungsschwerpunkte zu bestimmen, - den Nutzen gegenüber Kunden und Förderstellen nachvollziehbar zu belegen.
10.3 Standortübergreifende Erfassung
Jede Produktivinstallation muss Gefundene Zeit mit ihrer Installation-ID erfassen.
PW-MESSE-01 muss Gefundene Zeit auch ohne Internet erfassen können.
10.6 Offline-Erfassung
Die Messwerte werden lokal gespeichert und später synchronisiert, sobald eine Verbindung verfügbar ist.
10.6 Offline-Erfassung
Ein bereits übertragener Vorgang darf nicht doppelt gezählt werden. Deshalb benötigt jeder Eintrag eine eindeutige Ereignis-ID.
11. Datensouveränität der Standorte
Jede Produktivinstallation besitzt eine eigene lokale Datenbasis.
11. Datensouveränität der Standorte
Für September ist keine dauerhaft gemeinsame zentrale Datenbank erforderlich.
11. Datensouveränität der Standorte
PW-WIEN └── eigene lokale Datenbank
11. Datensouveränität der Standorte
PW-ASTEN └── eigene lokale Datenbank
11. Datensouveränität der Standorte
PW-MESSE-01 └── eigene lokale Datenbank
11. Datensouveränität der Standorte
Spätere Synchronisationen erfolgen kontrolliert über eindeutige Ereignisse und definierte Datenflüsse, nicht durch unkontrolliertes Überschreiben kompletter Datenbanken.
12. Zentrale Entwicklungsumgebung
Die Entwicklungsumgebung soll später online und geräteunabhängig erreichbar sein.
12. Zentrale Entwicklungsumgebung
Der Entwickler soll künftig von folgenden Geräten auf denselben Entwicklungsstand zugreifen können:
12. Zentrale Entwicklungsumgebung
- PC zu Hause, - privates Notebook, - Firmennotebook, - weitere freigegebene Geräte.
12. Zentrale Entwicklungsumgebung
Die zentrale Entwicklungsumgebung wird später auf einem gesicherten Server eingerichtet.
12. Zentrale Entwicklungsumgebung
Der Serveraufbau ist jedoch nicht Bestandteil der ersten lokalen Trennung. Zuerst wird die vorhandene Anwendung strukturell getrennt und stabilisiert.
Für Peter Wagner sind damit alle Funktionen aktiv.
14. Vorbereitung für die spätere Modularchitektur
Später kann diese zentrale Prüfung durch echte Lizenz- und Modulregeln ersetzt werden, ohne sämtliche Programmteile neu strukturieren zu müssen.
15. Sicherheits- und Stabilitätsgrundsätze
Für alle Produktivinstallationen gelten folgende Mindestregeln:
15. Sicherheits- und Stabilitätsgrundsätze
- Debug-Modus ist deaktiviert. - Produktivdaten werden vor jedem Update gesichert. - Updates dürfen bestehende Daten nicht unkontrolliert überschreiben. - Fehler einer Installation dürfen andere Standorte nicht blockieren. - PW-MESSE-01 bleibt offline arbeitsfähig. - Installationsidentitäten dürfen nicht doppelt vergeben werden. - Entwicklung verwendet niemals direkt die Produktivdatenbank. - Jeder produktive Build ist versioniert. - Jede Installation besitzt eigene Logs und Backups.
Development
- Eine getrennte Entwicklungsumgebung besteht. - Sie besitzt eine eigene Datenbank und Konfiguration. - Sie ist sichtbar als Development gekennzeichnet.
PW-WIEN
- Eine eigenständige Produktivinstallation besteht. - Die bisherigen produktiven Daten wurden übernommen. - Etikettendruck, Artikelsuche und bestehende Kernfunktionen funktionieren.
PW-ASTEN
- Eine eigenständige Installation wurde eingerichtet. - Drucker und vorgesehene Arbeitsabläufe wurden getestet. - Die Installation arbeitet unabhängig von PW-WIEN.
PW-MESSE-01
- Die Installation startet vollständig offline. - Die operativen Messefunktionen sind offline nutzbar. - Lokale Vorgänge werden zuverlässig gespeichert.
Releases
- Ein freigegebener Build kann reproduzierbar auf allen drei Installationen eingesetzt werden. - Die aktive Version ist sichtbar. - Vor Updates werden automatisch oder kontrolliert Backups erstellt.
Gefundene Zeit
- Jeder Standort verwendet seine eigene Installation-ID. - Geeignete Vorgänge erfassen Gefundene Zeit. - Offline-Ereignisse können später ohne Doppelzählung zusammengeführt werden. - Eine Gesamtauswertung für alle drei Standorte ist möglich.
17. Verbindliche Architekturgrundsätze
1. ORLENE Platform und ORLENE Footwear sind unterschiedliche Ebenen.
17. Verbindliche Architekturgrundsätze
2. ORLENE Platform entwickelt und veröffentlicht Produkte. ORLENE Footwear wird operativ eingesetzt.
17. Verbindliche Architekturgrundsätze
3. Es wird niemals direkt in einer Produktivinstallation entwickelt.
17. Verbindliche Architekturgrundsätze
4. Alle Standorte verwenden denselben freigegebenen Programmstand und unterscheiden sich durch Identität, Daten und Konfiguration.
17. Verbindliche Architekturgrundsätze
5. Produktivinstallationen müssen auch bei fehlender Internetverbindung arbeitsfähig bleiben, sofern ihr Einsatz dies erfordert.
17. Verbindliche Architekturgrundsätze
6. Gefundene Zeit bewertet Prozesse, nicht Menschen.
17. Verbindliche Architekturgrundsätze
7. Für September hat ein stabiler Referenzbetrieb an drei Standorten Vorrang vor einer vollständigen Modul- und Lizenzarchitektur.
17. Verbindliche Architekturgrundsätze
8. Die ORLENE Platform ist die erste Anwendung ihrer eigenen Arbeits-, Wissens-, Dokumentations- und Review-Prinzipien.
18. Ergebnis der Systemarchitektur 1.0
Mit dieser Architektur ist verbindlich festgelegt:
18. Ergebnis der Systemarchitektur 1.0
ORLENE Platform └── zentrale Entwicklung, Dokumentation, Prüfung und Veröffentlichung
Bis September entsteht eine vollständige ORLENE-Footwear-Version für Peter Wagner, die an drei voneinander getrennten Standorten eingesetzt wird.
18. Ergebnis der Systemarchitektur 1.0
Alle drei Standorte:
18. Ergebnis der Systemarchitektur 1.0
- erhalten denselben freigegebenen Build, - besitzen eigene Daten und Installationsprofile, - erfassen ihre Gefundene Zeit, - können später kontrolliert aktualisiert und synchronisiert werden.
Kapitel 2 von 5
Platform Register
Zentrale Übersicht über Platform, Produkte, Installationen, Releases, Gefundene Zeit, Dokumentation und Systemstatus.
Zweck
Das Platform Register ist die zentrale Übersicht der ORLENE Platform.
Zweck
Es dient nicht zur Verwaltung operativer Geschäftsdaten.
Zweck
Es beschreibt ausschließlich den aktuellen Zustand der ORLENE Platform.
Zweck
Das Platform Register beantwortet jederzeit:
Zweck
- Welche Produkte existieren? - Welche Installationen existieren? - Welche Releases wurden veröffentlicht? - Welche Dokumente wurden zuletzt erstellt? - Wie viel Gefundene Zeit wurde bereits gefunden? - Wie ist der Zustand der Platform?
Zweck
Das Platform Register ist die erste Seite der ORLENE Platform.
Grundsatz
Das Platform Register verwaltet keine operativen Geschäftsdaten.
Grundsatz
Es beschreibt ausschließlich den Zustand der ORLENE Platform.
Grundsatz
Es ersetzt:
Grundsatz
- keine Fachanwendung, - keine Lagerverwaltung, - keine Verkaufsübersicht, - keine Kundenverwaltung.
Aufbau
Das Platform Register besteht in Version 1.0 aus folgenden Bereichen.
Aufbau
```text ORLENE Platform Register
Aufbau
Platform
Aufbau
Produkte
Aufbau
Installationen
Aufbau
Releases
Aufbau
Gefundene Zeit
Aufbau
Dokumentation
Aufbau
Systemstatus ```
Aufbau
Weitere Bereiche können später ergänzt werden.
Platform
Anzeige:
Platform
- Platform-Version - Architekturversion - aktueller Status - letzter Build - letzter Release - letzte Sicherung
Produkte
Aktuell:
Produkte
ORLENE Footwear
Produkte
Später:
Produkte
ORLENE Medical
Produkte
ORLENE Logistics
Produkte
weitere Produkte
Produkte
Zu jedem Produkt sollen mindestens angezeigt werden:
Produkte
- Produktname - Version - Status - Anzahl Installationen
Installationen
Für jede Installation werden mindestens angezeigt:
Installationen
Installation-ID
Installationen
Standort
Installationen
Version
Installationen
Status
Installationen
Umgebung
Installationen
letzte Synchronisation
Installationen
Beispiel
Installationen
PW-WIEN
Installationen
Version 0.9
Installationen
Online
Installationen
PW-ASTEN
Installationen
Version 0.9
Installationen
Online
Installationen
PW-MESSE-01
Installationen
Version 0.9
Installationen
Offline
Installationen
Offline bedeutet nicht automatisch Fehler.
Releases
Anzeigen:
Releases
aktuelle Version
Releases
Veröffentlichungsdatum
Releases
Status
Releases
Änderungsprotokoll
Releases
Anzahl Installationen
Gefundene Zeit
Dieser Bereich gehört zur ORLENE Platform.
Gefundene Zeit
Nicht zu ORLENE Footwear.
Gefundene Zeit
Anzeigen:
Gefundene Zeit
Heute
Gefundene Zeit
Diese Woche
Gefundene Zeit
Dieser Monat
Gefundene Zeit
Seit Einführung
Gefundene Zeit
Zusätzlich:
Gefundene Zeit
Gefundene Zeit nach:
Gefundene Zeit
- Produkt - Installation - Standort - Funktion
Gefundene Zeit
Die Gefundene Zeit dient ausschließlich der Bewertung von Prozessen.
Gefundene Zeit
Nicht der Bewertung von Menschen.
Dokumentation
Anzeige:
Dokumentation
Neue Dokumente
Dokumentation
Dokumente im Review
Dokumentation
Freigegebene Dokumente
Dokumentation
Dokumente mit offenen Änderungen
Dokumentation
Ziel ist ein schneller Überblick über den Wissensstand der Platform.
Systemstatus
Anzeigen:
Systemstatus
Platform
Systemstatus
Development
Systemstatus
PW-WIEN
Systemstatus
PW-ASTEN
Systemstatus
PW-MESSE-01
Systemstatus
Zu jedem Eintrag:
Systemstatus
Online
Systemstatus
Offline
Systemstatus
Warnung
Systemstatus
Fehler
Systemstatus
Version
Systemstatus
letzte Sicherung
Systemstatus
letzte Synchronisation
Architekturgrundsätze
1.
Architekturgrundsätze
Das Platform Register ist die zentrale Übersicht der ORLENE Platform.
Architekturgrundsätze
2.
Architekturgrundsätze
Das Platform Register verwaltet keine operativen Geschäftsdaten.
Architekturgrundsätze
3.
Architekturgrundsätze
Produkte und Installationen werden getrennt betrachtet.
Architekturgrundsätze
4.
Architekturgrundsätze
Die Gefundene Zeit ist Bestandteil der ORLENE Platform.
Architekturgrundsätze
5.
Architekturgrundsätze
Das Platform Register dient ausschließlich dem Verständnis des Plattformzustandes.
Architekturgrundsätze
6.
Architekturgrundsätze
Neue Bereiche dürfen ergänzt werden, ohne bestehende Bereiche zu verändern.
September-Ziel
Für September genügt:
September-Ziel
Platform
September-Ziel
Produkte
September-Ziel
Installationen
September-Ziel
Releases
September-Ziel
Gefundene Zeit
September-Ziel
Dokumentation
September-Ziel
Systemstatus
September-Ziel
Weitere Bereiche werden bewusst nach September entwickelt.
Kapitel 3 von 5
Bootstrap
Verbindlicher, reproduzierbarer Lebenszyklus für die Erstinitialisierung aller zukünftigen ORLENE Platform Instances nach erfolgreicher Linux-Grundinstallation.
Zweck
Der Bootstrap beschreibt den vollständigen Erstinitialisierungsprozess einer ORLENE Platform Instance.
Zweck
Er stellt sicher, dass jede zukünftige Platform Instance nach denselben Regeln eingerichtet wird.
Zweck
Bootstrap ersetzt keine Betriebssysteminstallation.
Zweck
Bootstrap beginnt nach einer erfolgreichen Linux-Grundinstallation.
Zweck
Der Bootstrap ist die erste Handlung einer neuen ORLENE Platform Instance.
Zweck
Er verbindet eine frisch installierte Infrastruktur mit den Grundsätzen der ORLENE Platform und macht sie zu einem Bestandteil des Gesamtsystems.
Grundsatz
Eine ORLENE Platform Instance wird nicht manuell eingerichtet.
Grundsatz
Sie richtet sich anhand des Bootstrap-Prozesses selbst ein.
Die Architektur beschreibt Fähigkeiten, nicht konkrete Programme.
Technologische Unabhängigkeit
Beispiele:
Technologische Unabhängigkeit
- Containerverwaltung statt einer Festlegung auf Docker - Relationale Datenhaltung statt einer Festlegung auf PostgreSQL - HTTP- und Reverse-Proxy-Dienst statt einer Festlegung auf Nginx
Technologische Unabhängigkeit
Docker, PostgreSQL und Nginx bleiben mögliche Technologiebeispiele und sind keine Architekturvorgabe. Bootstrap entscheidet anhand der jeweils gültigen Plattformvorgaben, welche konkrete Technologie verwendet wird. Dadurch bleibt die Architektur langfristig unabhängig von einzelnen Produkten.
Phase A
Systemanalyse
Phase A
Bootstrap dokumentiert:
Phase A
Hostname
Phase A
Betriebssystem
Phase A
Kernel
Phase A
CPU
Phase A
RAM
Phase A
Speicher
Phase A
Netzwerk
Phase A
Zeitzone
Phase A
Virtualisierung
Phase A
Linux-Version
Phase A
Alle Daten werden dokumentiert.
Phase B
Platform Register
Phase B
Bootstrap erzeugt oder aktualisiert automatisch den Eintrag einer Platform Instance mit:
Bootstrap setzt die Initialisierung kontrolliert fort.
Phase J
Alle Recovery-Schritte werden dokumentiert.
Rollback
Falls während Bootstrap ein kritischer Fehler entsteht:
Rollback
```text Bootstrap ↓ Fehler erkennen ↓ Rollback vorbereiten ↓ bereits ausgeführte Schritte dokumentieren ↓ System in sicheren Zustand bringen ↓ Audit erzeugen ↓ Administratorentscheidung abwarten ```
Rollback
Bootstrap darf niemals halb eingerichtete Platform Instanzen als erfolgreich markieren.
Kontrolliertes Abbruchrecht
Bootstrap besitzt jederzeit das Recht, die Initialisierung kontrolliert abzubrechen.
Kontrolliertes Abbruchrecht
Ein Abbruch erfolgt insbesondere, wenn:
Kontrolliertes Abbruchrecht
- Integrität nicht gewährleistet werden kann - Daten beschädigt würden - Voraussetzungen fehlen - eine Verifikation fehlschlägt - Sicherheitsanforderungen verletzt werden
Kontrolliertes Abbruchrecht
Bei einem Abbruch muss Bootstrap:
Kontrolliertes Abbruchrecht
- den Status speichern - ein Audit-Ereignis erzeugen - den Bootstrap Report ergänzen - das Platform Register aktualisieren - den Administrator informieren
Kontrolliertes Abbruchrecht
Keine Platform Instance darf nach einem Abbruch fälschlicherweise den Zustand `Platform Ready` erhalten.
Bootstrap darf jederzeit eindeutig angeben, in welchem Zustand sich eine Platform Instance befindet.
Platform Ready
`Platform Ready` ist nicht lediglich ein Status, sondern die verbindliche Bestätigung der Betriebsbereitschaft.
Platform Ready
Eine Platform Instance erhält diesen Zustand ausschließlich, wenn:
Platform Ready
- alle Pflichtphasen erfolgreich abgeschlossen wurden - alle Verifikationen erfolgreich waren - keine kritischen Fehler offen sind - kein Recovery notwendig ist - kein Rollback aktiv ist
Platform Ready
Erst danach gilt eine Platform Instance offiziell als betriebsbereit. Sobald eine dieser Bedingungen nicht erfüllt ist, darf Bootstrap `Platform Ready` nicht vergeben.
Architekturgrundsätze
1. Bootstrap richtet keine Produkte ein.
Architekturgrundsätze
Bootstrap richtet ausschließlich Platform Instanzen ein.
Architekturgrundsätze
2. Bootstrap verändert keine vorhandenen Daten ohne Sicherung.
Architekturgrundsätze
3. Bootstrap dokumentiert jede Änderung.
Architekturgrundsätze
4. Bootstrap erzeugt Audit-Ereignisse.
Architekturgrundsätze
5. Bootstrap aktualisiert das Platform Register.
Architekturgrundsätze
6. Bootstrap muss beliebig oft ausführbar sein.
Architekturgrundsätze
7. Bootstrap erkennt bereits eingerichtete Komponenten.
Architekturgrundsätze
8. Bootstrap installiert nur fehlende Komponenten.
10. Jede Platform Instance besitzt denselben Bootstrap-Prozess.
Architekturgrundsätze
11. Eine Platform Instance gilt erst dann als Bestandteil der ORLENE Platform, wenn sie den Bootstrap erfolgreich abgeschlossen hat und den Zustand 'Platform Ready' erreicht.
September-Ziel
Für September umfasst Bootstrap mindestens:
September-Ziel
Systemanalyse
September-Ziel
Platform Register
September-Ziel
Verzeichnisstruktur
September-Ziel
orlene-admin
September-Ziel
Docker
September-Ziel
PostgreSQL
September-Ziel
Bootstrap Report
September-Ziel
Weitere Funktionen werden später ergänzt.
Kapitel 4 von 5
Provider Architecture
Allgemeines Architekturmodell, das technologieunabhängige Platform Capabilities über einheitliche Provider-Verträge mit konkreten Technologien und Hosts verbindet.
Zweck
Provider bilden die Brücke zwischen der technologieunabhängigen ORLENE Platform Architektur und konkreten technischen Systemen.
Zweck
Die ORLENE Platform kennt ausschließlich Fähigkeiten. Provider setzen diese Fähigkeiten mit konkreten Technologien um.
Zweck
Dieses Dokument beschreibt keine Ubuntu-Installation. Es definiert das allgemeine Architekturmodell für alle gegenwärtigen und zukünftigen Provider der ORLENE Platform.
Grundsatz
Die ORLENE Platform trifft Entscheidungen.
Grundsatz
Provider führen diese Entscheidungen aus.
Grundsatz
Die Platform kennt niemals konkrete Betriebssysteme oder Programme als Bestandteil ihrer Kernarchitektur.
Nur freigegebene Provider dürfen produktiv ausgewählt werden. Ersetzte und archivierte Provider bleiben für Audit, Recovery und historische Installationen nachvollziehbar.
- `probe()` ermittelt den aktuellen technischen Zustand ohne Veränderung. - `decide()` übernimmt ausschließlich die von der Platform autorisierte Entscheidung und bereitet ihre technische Ausführung vor. - `execute()` führt nur die autorisierte Operation aus. - `verify()` bestätigt das tatsächliche Ergebnis unabhängig von der Ausführung. - `rollback()` führt eine begonnene Änderung in einen dokumentierten sicheren Zustand zurück. - `recover()` setzt eine unterbrochene Operation anhand des gespeicherten Zustands fort. - `report()` liefert strukturierte Ausführungs- und Verifikationsergebnisse. - `audit()` protokolliert Entscheidung, Ausführung und Ergebnis nachvollziehbar.
Platform entscheidet
Die Platform entscheidet:
Platform entscheidet
- welche Capability benötigt wird - welcher freigegebene Provider verwendet wird - welche konkrete Operation autorisiert ist - wann eine Operation abgebrochen oder zurückgesetzt werden muss
Platform entscheidet
Der Provider entscheidet niemals selbstständig über fachliche Ziele, andere Capabilities oder die Auswahl anderer Provider.
Beispiele
```text Capability: Containerverwaltung ↓ Provider: Docker oder Podman
Beispiele
Capability: Relationale Datenhaltung ↓ Provider: PostgreSQL oder MariaDB
Beispiele
Capability: HTTP ↓ Provider: Nginx oder Caddy oder Apache ```
Beispiele
Beim Austausch eines Providers bleibt die ORLENE Platform Architektur unverändert.
Providerregeln
Ein Provider darf:
Providerregeln
- nur seine eigene Capability verändern - keine fremden Provider beeinflussen - ausschließlich autorisierte technische Operationen ausführen - jede Änderung dokumentieren - jede Änderung verifizieren - Rollback unterstützen - Recovery unterstützen - Audit erzeugen
Providerregeln
Bestehende Daten und Konfigurationen dürfen nicht ohne vorherige Sicherung verändert werden.
Provider Registry
Die Provider Registry ist das zentrale Verzeichnis aller bekannten Provider. Sie speichert mindestens:
Provider Registry
- Provider-ID - Version - Capability - Status - Freigabe - Installationen - Kompatibilität
Provider Registry
Die Registry bewahrt die Zuordnung zwischen Capability, Provider-Version, Platform-Version und konkreten Installationen. Sie ersetzt weder das Platform Register noch den Provider selbst.
Provider-Auswahl
Provider werden ausschließlich anhand von Platform Policies ausgewählt, niemals durch Hardcoding im Platform Core.
Policies bewerten Freigabestatus, Plattformkompatibilität, Priorität und Voraussetzungen. Der ausgewählte Provider erhält anschließend eine eindeutige autorisierte Operation.
Provider-Qualität
Ein Provider gilt erst dann als produktiv, wenn:
Provider-Qualität
- alle vorgesehenen Tests erfolgreich sind - das Review abgeschlossen ist - Rollback geprüft ist - Recovery geprüft ist - Audit geprüft ist - Bootstrap-Kompatibilität bestätigt ist - Voraussetzungen und unterstützte Plattformen dokumentiert sind - die Provider Registry den Freigabestatus ausweist
Sicherheit
Provider besitzen niemals eigene Geschäftslogik.
Sicherheit
Sie führen ausschließlich technische Operationen innerhalb ihrer Capability und der von der Platform erteilten Autorisierung aus.
Sicherheit
Provider dürfen keine verdeckten Seiteneffekte, keine stillen Fremdänderungen und keine ungeprüfte Ausweitung ihrer Berechtigungen erzeugen.
Verwendung in der ORLENE Platform
Die Provider-Architektur ist eine gemeinsame technische Grundlage für:
Bootstrap prüft und entscheidet weiterhin im Platform Core. Ein ausgewählter Provider führt nur die autorisierte Hostoperation aus und liefert Verifikation, Report und Audit zurück.
1. Die Platform beschreibt Fähigkeiten, keine Produkte. 2. Die Platform entscheidet; Provider führen aus. 3. Jeder Provider bleibt auf genau definierte Capabilities begrenzt. 4. Der Provider-Vertrag ist für alle Technologien gleich. 5. Provider werden durch Policies und Registry ausgewählt, nicht durch Hardcoding. 6. Ausführung, Verifikation, Rollback, Recovery, Report und Audit bleiben nachvollziehbar. 7. Neue Technologien verändern weder Bootstrap Core noch ORLENE Platform Kernarchitektur. 8. Provider enthalten keine Geschäftslogik. 9. Produktiver Status setzt Tests, Review und geprüfte Wiederherstellbarkeit voraus. 10. Bestehende Daten werden vor Veränderungen gesichert.
Offene Umsetzungspunkte
Dieses Architekturmodell implementiert noch keine konkreten Provider. Nach fachlicher Freigabe folgen getrennte Spezifikationen und Implementierungen für Provider Registry, Provider-Vertrag und erste Hostprovider. Ubuntu, Windows, Docker, Podman, PostgreSQL oder andere Technologien werden dabei als austauschbare Provider umgesetzt, nicht als Bestandteil des Platform Core.
Kapitel 5 von 5
Runtime Architecture
Übergreifende Laufzeitarchitektur für das koordinierte Zusammenspiel von Platform Core, Capabilities, Providern, Policies, Registern, Spaces, Audit und Reports.
Zweck
Die Runtime Architecture beschreibt den vollständigen Laufzeitbetrieb der ORLENE Platform.
Zweck
Sie definiert, wie sämtliche Komponenten während des laufenden Betriebs zusammenarbeiten, ohne ihre fachlichen Verantwortlichkeiten zu vermischen.
Zweck
Dieses Dokument beschreibt weder den Bootstrap-Prozess noch die interne Umsetzung einzelner Provider. Es ist die übergreifende Laufzeitreferenz für deren kontrolliertes Zusammenspiel mit allen weiteren Platform-Komponenten.
Grundsatz
Jede Runtime-Komponente besitzt eine klar abgegrenzte Verantwortung.
Grundsatz
Keine Komponente übernimmt Aufgaben einer anderen.
Grundsatz
Alle Kommunikation, Entscheidungen, Zustände und Ergebnisse erfolgen nachvollziehbar und bleiben einer eindeutigen Runtime-Operation zugeordnet.
```text ┌──────────────────── Platform Register ├──────────────────── Documentation Space ├──────────────────── Development Space Benutzer → Platform Core ├──────────────────── Reading Space ├──────────────────── Review Workspace ├──────────────────── Build & Release ├──────────────────── Policies ├──────────────────── Provider Registry ├──────────────────── Audit └──────────────────── Report ↓ Capability ↓ Provider ↓ Host ```
Gesamtarchitektur
Der Platform Core koordiniert die Beziehungen. Register, Dokumentation, Review, Build, Audit und Reports bleiben eigenständige Komponenten mit klaren Schnittstellen.
Platform Core
Der Platform Core koordiniert ausschließlich. Er enthält:
Der Platform Core führt keine technischen Hostoperationen aus. Er wählt anhand der autorisierten Operation, der benötigten Capability, der Policies und der Provider Registry einen geeigneten Provider aus.
Runtime Context
Während jeder Operation existiert genau ein gemeinsamer Runtime Context. Er enthält mindestens:
Runtime Context
- Operation-ID - Platform Instance - Benutzer - Capability - Provider - Policy - Status - Beginn - Ende - Warnings - Fehler - Audit-ID - Report-ID
Runtime Context
Der Runtime Context ist die eindeutige Klammer für Entscheidung, Ausführung, Verifikation, Report, Audit, Recovery und Antwort. Er darf nicht zwischen parallelen Operationen geteilt werden.
Jeder Übergang aktualisiert den Runtime Context und erzeugt bei relevanten Zustands- oder Entscheidungsänderungen ein Runtime-Ereignis.
Runtime-Komponenten
Die Runtime umfasst mindestens:
Runtime-Komponenten
- Platform Core – Entscheidung, Autorisierung und Koordination - Bootstrap – initialisiert eine Platform Instance vor ihrem regulären Betrieb - Provider – führt eine autorisierte technische Operation aus - Platform Register – bewahrt Instanzen, Status und technische Zuordnungen - Documentation Space – verwaltet nachvollziehbares Platform-Wissen - Development Space – stellt Entwicklungszusammenhänge bereit - Reading Space – stellt freigegebenes und prüfbares Wissen lesbar dar - Review Workspace – führt fachliche und technische Reviews - Build & Release – koordiniert Build-, Release- und Deploymentabläufe - Audit – bewahrt unveränderbare Ereignis- und Entscheidungsspuren - Report – dokumentiert Ergebnis und Verifikation einer Operation - Policies – bestimmen zulässige Auswahl- und Ausführungsregeln - Provider Registry – verzeichnet Provider, Freigaben und Kompatibilität - Runtime Context – trennt und verbindet alle Daten einer Operation
Runtime-Komponenten
Bootstrap bleibt ein eigener Lebenszyklusbaustein. Die Runtime Architecture beschreibt nur seine Einbindung und die Übergabe einer betriebsbereiten Platform Instance an den laufenden Betrieb.
Kommunikation
Keine Komponente kommuniziert direkt mit fremden Komponenten, wenn der Platform Core für Entscheidung, Autorisierung oder Koordination zuständig ist.
Kommunikation
Zulässig:
Kommunikation
```text Documentation Space ↓ Platform Core ↓ Provider ```
Kommunikation
Nicht zulässig:
Kommunikation
```text Documentation Space ↓ Provider ```
Kommunikation
Direkte technische Kommunikation ist nur erlaubt, wenn sie durch einen ausdrücklich definierten Vertrag autorisiert ist und keine Entscheidung des Platform Core umgeht.
Ereignismodell
Jede relevante Runtime-Aktion erzeugt ein strukturiertes Ereignis. Beispiele:
Ein Runtime-Ereignis besitzt mindestens Ereignis-ID, Operation-ID, Platform Instance, Typ, Status, Zeitpunkt, Quelle und Referenzen auf Audit und Report. Ereignisse ersetzen nicht den Runtime Context, sondern dokumentieren seine relevanten Änderungen.
Jede Operation besitzt jederzeit genau einen offiziellen Status. Statusübergänge werden durch den Platform Core kontrolliert und auditiert. `Waiting` bezeichnet eine nachvollziehbare Wartebedingung und niemals einen versteckten Zustand.
- Report - Audit - Runtime Status - Recovery-Möglichkeit
Fehlermodell
Fehler bleiben dem Runtime Context, der Operation und der betroffenen Platform Instance zugeordnet. Eine fehlgeschlagene Verifikation darf nicht als `Completed` erscheinen.
Parallelität
Mehrere Runtime-Operationen dürfen gleichzeitig laufen.
Parallelität
Jeder Runtime Context trennt Operation-ID, Status, Benutzer, Capability, Provider, Policy, Audit und Report eindeutig. Gemeinsame Ressourcen dürfen nur über definierte Koordinations- und Sperrmechanismen verändert werden.
Parallelität
Parallelität darf weder Auditspuren vermischen noch Entscheidungen, Recovery oder Rollback einer anderen Operation beeinflussen.
Sicherheit
Keine Runtime-Komponente darf:
Sicherheit
- Geschäftslogik verändern - Provider umgehen - Audit umgehen - Policies umgehen - den Runtime Context einer fremden Operation verändern - nicht autorisierte Hostoperationen ausführen - versteckte Seiteneffekte erzeugen
Sicherheit
Autorisierung wird vor der Provider-Ausführung geprüft. Verifikation erfolgt nach der technischen Operation und unabhängig von deren Erfolgsmeldung.
Monitoring
Die Runtime liefert jederzeit nachvollziehbare Informationen über:
Monitoring liest offizielle Runtime-Zustände, Register-, Report- und Auditdaten. Es erzeugt keine eigenen fachlichen Zustände und verändert keine laufenden Operationen.
Architekturgrundsätze
1. Platform Core entscheidet. 2. Provider führen aus. 3. Capabilities bleiben dauerhaft. 4. Provider bleiben austauschbar. 5. Runtime ist vollständig nachvollziehbar. 6. Jede relevante Aktion erzeugt Audit. 7. Es gibt keine verdeckten Seiteneffekte. 8. Alle Entscheidungen bleiben reproduzierbar. 9. Keine direkte Providerkommunikation umgeht den Platform Core. 10. Runtime besitzt keine versteckten Zustände. 11. Jede Operation besitzt einen eigenen Runtime Context. 12. Verifikation bleibt von der technischen Ausführung getrennt. 13. Fehler, Recovery und Rollback bleiben einer Operation eindeutig zugeordnet. 14. Parallelität darf weder Zustände noch Auditspuren vermischen.
Die Runtime Architecture vervollständigt die erste ORLENE Platform Architektur-Generation. Systemarchitektur, Bootstrap, Provider Architecture und Platform Register definieren einzelne Bausteine; dieses Dokument beschreibt deren Zusammenarbeit während des Betriebs.
Rolle als Laufzeitreferenz
Alle zukünftigen technischen Runtime-Komponenten müssen ihre Verantwortlichkeit, Kommunikation, Zustände, Ereignisse, Audit- und Reportbeziehungen gegen diese Referenz prüfen. Neue Komponenten dürfen ergänzt werden, ohne die festgelegte Trennung zwischen Platform Core, Capability, Provider und Host aufzulösen.
Offene Umsetzungspunkte
Dieses Dokument definiert Architektur, keine konkrete Runtime-Implementierung. Nach fachlicher Freigabe folgen getrennte Spezifikationen für Runtime Context, Ereignismodell, Statusautomat, Kommunikationsverträge, Parallelitätskontrolle, Monitoring und die Integration der bestehenden Platform Spaces.