Kapitel 4 von 8
Software Architecture Specification (SAS)
ORLENE 3.0
ORLENE 3.0
Software Architecture Specification (SAS)
Software Architecture Specification (SAS)
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1. Die Philosophie von ORLENE
1. Die Philosophie von ORLENE
1.1 Die Entstehung
1.1 Die Entstehung
1.2 Das eigentliche Problem
1.2 Das eigentliche Problem
1.3 Die Grundidee
1.3 Die Grundidee
1.4 Leitsatz
1.4 Leitsatz
1.5 Definition von ORLENE
1.5 Definition von ORLENE
1.6 Der digitale Wissensraum
1.6 Der digitale Wissensraum
7. Universelles Objektmodell
7. Universelles Objektmodell
7.1 Wissensobjekte
7.1 Wissensobjekte
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
7.3 Architekturprinzip
7.3 Architekturprinzip
7.4 Beziehung zwischen Objektwelten
7.4 Beziehung zwischen Objektwelten
7.5 Architekturregel
7.5 Architekturregel
7.6 Ausblick
7.6 Ausblick
TEIL II – WISSENSARCHITEKTUR
TEIL II – WISSENSARCHITEKTUR
10. Dialog Engine
10. Dialog Engine
10.1 Ziel der Dialog Engine
10.1 Ziel der Dialog Engine
10.2 Grundprinzip
10.2 Grundprinzip
10.3 Der Dialog als ORLENE-Objekt
10.3 Der Dialog als ORLENE-Objekt
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
10.5 Dialogobjekt und Dialogverlauf
10.5 Dialogobjekt und Dialogverlauf
10.6 Dialogarten
10.6 Dialogarten
10.7 Architektur eines Dialogs
10.7 Architektur eines Dialogs
10.8 Aufgaben der Dialog Engine
10.8 Aufgaben der Dialog Engine
10.9 Verantwortung
10.9 Verantwortung
10.10 Übergabe an die Memory Engine
10.10 Übergabe an die Memory Engine
10.11 Architekturregel
10.11 Architekturregel
10.12 Typischer Architekturfluss
10.12 Typischer Architekturfluss
10.13 Offene Architekturfragen
10.13 Offene Architekturfragen
11. Memory Engine
11. Memory Engine
13. Experience Engine
13. Experience Engine
Software Architecture Specification (SAS)
Masterdokument – Arbeitsentwurf Version 0.2 Stand: Juni 2026
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
1. Die Philosophie von ORLENE
Inhaltsverzeichnis
2. Die Entstehung – Vom Virtuellen Haus zu ORLENE
Inhaltsverzeichnis
3. Problem heutiger Unternehmenssoftware
Inhaltsverzeichnis
4. Vision von ORLENE
Inhaltsverzeichnis
5. Objektzentrierte Architektur
Inhaltsverzeichnis
6. ORLENE Core
Inhaltsverzeichnis
7. Universelles Objektmodell
Inhaltsverzeichnis
8. Event Engine
Inhaltsverzeichnis
9. Relationship Engine
Inhaltsverzeichnis
TEIL II – WISSENSARCHITEKTUR
Inhaltsverzeichnis
10. Dialog Engine
Inhaltsverzeichnis
11. Memory Engine
Inhaltsverzeichnis
12. Knowledge Engine
Inhaltsverzeichnis
13. Experience Engine
Inhaltsverzeichnis
14. Dokumenten- und Medienverwaltung
Inhaltsverzeichnis
15. Workflow Engine
Inhaltsverzeichnis
16. Connect Layer
Inhaltsverzeichnis
17. ORLENE Ask & KI
Inhaltsverzeichnis
18. API-Architektur
Inhaltsverzeichnis
19. Sicherheits- und Rollenmodell
Inhaltsverzeichnis
20. Branchenmodule
Inhaltsverzeichnis
21. Beispiele objektzentrierter Lösungen
Inhaltsverzeichnis
22. Roadmap ORLENE 3.x
Inhaltsverzeichnis
23. Anhang
1.1 Die Entstehung
Die Idee hinter ORLENE entstand nicht im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz oder moderner Cloud-Technologie. Ihr Ursprung reicht mehr als fünfzehn Jahre zurück. Damals entstand das Konzept »Virtuelles Haus«. Die ursprüngliche Vision war, sämtliche Informationen zu einer Liegenschaft digital an einem Ort verfügbar zu machen. Nicht nur Dokumente oder Rechnungen, sondern die gesamte Geschichte, alle Beteiligten, alle Ereignisse und alle Beziehungen. Mit ORLENE 3.0 wird diese Vision zu einer universellen, objektzentrierten Plattform weiterentwickelt.
1.2 Das eigentliche Problem
Unternehmen besitzen heute tausende Informationen, die auf unterschiedliche Programme, Dokumente und Personen verteilt sind. Das eigentliche Problem ist nicht das Erfassen von Daten, sondern das Auffinden von Wissen im richtigen Moment sowie das Erkennen von Zusammenhängen.
1.3 Die Grundidee
ORLENE betrachtet Unternehmen nicht aus Sicht einzelner Programme, sondern aus Sicht ihrer Objekte. Ein Objekt kann ein Gebäude, eine Wohnung, ein Fahrzeug, eine Maschine, ein Produkt, ein Vertrag oder jede andere reale oder digitale Einheit sein. Jedes Objekt besitzt eine Identität, Beziehungen, Ereignisse, Dokumente, Wissen und einen Lebenszyklus.
1.4 Leitsatz
„Jedes Objekt erzählt eine Geschichte. ORLENE bewahrt diese Geschichte, verbindet sie mit Wissen und macht sie jederzeit verständlich.“
1.5 Definition von ORLENE
ORLENE ist eine objektzentrierte Unternehmens-Wissensplattform zur digitalen Abbildung realer und digitaler Objekte, ihrer Beziehungen, ihrer Ereignisse und ihres gesamten Lebenszyklus.
1.6 Der digitale Wissensraum
Jedes Objekt besitzt seinen eigenen digitalen Wissensraum. Dieser umfasst den aktuellen Zustand, die vollständige Historie, alle Dokumente, Beziehungen, Aufgaben, beteiligte Personen sowie die Möglichkeit, mittels ORLENE Ask natürlichsprachlich auf dieses Wissen zuzugreifen. Das ursprüngliche Konzept des »Virtuellen Hauses« entwickelt sich dadurch zu einem universellen Prinzip für beliebige Objekte.
7.1 Wissensobjekte
Die objektzentrierte Architektur von ORLENE beschränkt sich nicht auf reale oder geschäftliche Objekte.
7.1 Wissensobjekte
Auch Wissen selbst wird objektorientiert beschrieben.
7.1 Wissensobjekte
Dadurch behandelt ORLENE nicht nur Gebäude, Fahrzeuge, Verträge oder Produkte als Objekte, sondern ebenso die Entstehung, Entwicklung und Nutzung von Wissen.
7.1 Wissensobjekte
Wissensobjekte besitzen – genau wie Geschäftsobjekte – eine Identität, Beziehungen, Ereignisse, einen Lebenszyklus und nachvollziehbare Veränderungen.
7.1 Wissensobjekte
Dadurch bleibt Wissen langfristig nachvollziehbar, versionierbar und mit seinem ursprünglichen Kontext verbunden.
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
ORLENE unterscheidet zwei grundlegende Objektarten.
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
Geschäftsobjekte
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
beschreiben reale oder digitale Unternehmensobjekte.
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
Beispiele:
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
Gebäude
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
Wohnung
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
Artikel
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
Fahrzeug
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
Vertrag
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
Maschine
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
Werkzeug
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
Kunde
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
Lieferant
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
Diese Objekte stehen im Mittelpunkt der eigentlichen Geschäftsprozesse.
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
Wissensobjekte
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
beschreiben die Entstehung, Entwicklung und Nutzung von Wissen.
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
Beispiele:
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
Dialog
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
Wissenskandidat
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
Wissenselement
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
Wissensgesetz
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
Erfahrung
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
Diese Objekte beschreiben nicht die Unternehmenswelt selbst.
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
Sie beschreiben,
7.2 Unterschied zwischen Geschäftsobjekten und Wissensobjekten
wie Wissen über diese Welt entsteht.
7.3 Architekturprinzip
Geschäftsobjekte und Wissensobjekte folgen denselben objektorientierten Grundregeln.
7.3 Architekturprinzip
Jedes Objekt besitzt:
7.3 Architekturprinzip
eine eindeutige Identität
7.3 Architekturprinzip
einen Typ
7.3 Architekturprinzip
Eigenschaften
7.3 Architekturprinzip
Beziehungen
7.3 Architekturprinzip
Ereignisse
7.3 Architekturprinzip
einen Lebenszyklus
7.3 Architekturprinzip
Berechtigungen
7.3 Architekturprinzip
Versionen
7.3 Architekturprinzip
Historie
7.3 Architekturprinzip
nachvollziehbare Herkunft
7.3 Architekturprinzip
Dadurch kann ORLENE Wissen genauso strukturiert verwalten wie reale Unternehmensobjekte.
7.4 Beziehung zwischen Objektwelten
Geschäftsobjekte und Wissensobjekte existieren nicht unabhängig voneinander.
7.4 Beziehung zwischen Objektwelten
Ein Wissensobjekt besitzt in der Regel einen Bezug zu einem oder mehreren Geschäftsobjekten.
7.4 Beziehung zwischen Objektwelten
Beispiele:
7.4 Beziehung zwischen Objektwelten
Ein Dialog bezieht sich auf ein Projekt.
7.4 Beziehung zwischen Objektwelten
Ein Wissenskandidat bezieht sich auf ein Dokument.
7.4 Beziehung zwischen Objektwelten
Ein Wissensgesetz bezieht sich auf einen Prozess.
7.4 Beziehung zwischen Objektwelten
Eine Erfahrung bezieht sich auf einen bestätigten Wissenspfad.
7.4 Beziehung zwischen Objektwelten
Dadurch entsteht ein zusammenhängender Wissensraum, in dem Geschäftsobjekte und Wissensobjekte miteinander verbunden werden können.
7.6 Ausblick
Die folgenden Kapitel beschreiben, wie diese Wissensobjekte innerhalb der Wissensarchitektur verarbeitet werden.
7.6 Ausblick
Dialog Engine
7.6 Ausblick
begleitet ihre Entstehung.
7.6 Ausblick
Memory Engine
7.6 Ausblick
bewahrt ihren ursprünglichen Zusammenhang.
7.6 Ausblick
Knowledge Engine
7.6 Ausblick
stellt bestätigte Wissensobjekte bereit.
7.6 Ausblick
Experience Engine
7.6 Ausblick
entwickelt daraus wiederverwendbare Erfahrung.
7.6 Ausblick
Dadurch entsteht ein durchgängiger objektorientierter Wissensprozess.
TEIL II – WISSENSARCHITEKTUR
Die folgenden Kapitel beschreiben die Wissensarchitektur von ORLENE.
TEIL II – WISSENSARCHITEKTUR
Während die vorherigen Kapitel den technischen Core, Objekte, Beziehungen und Ereignisse definieren, beschreiben die folgenden Komponenten, wie ORLENE Dialoge begleitet, Informationen bewahrt, Wissen strukturiert und daraus wiederverwendbare Erfahrung entwickelt.
TEIL II – WISSENSARCHITEKTUR
Diese Trennung gehört zu den grundlegenden Architekturprinzipien von ORLENE.
10.1 Ziel der Dialog Engine
Die Dialog Engine ist die zentrale Schnittstelle zwischen Mensch und ORLENE.
10.1 Ziel der Dialog Engine
Ihr Ziel besteht nicht darin, beliebige Gespräche zu führen oder Fragen möglichst schnell zu beantworten.
10.1 Ziel der Dialog Engine
Ihre Aufgabe besteht darin, strukturierte Dialoge zu begleiten, Informationen im richtigen Zusammenhang entstehen zu lassen und daraus nachvollziehbare Wissenskandidaten zu erzeugen.
10.1 Ziel der Dialog Engine
Die Dialog Engine ist damit der erste aktive Bestandteil der Wissensarchitektur.
10.1 Ziel der Dialog Engine
Jeder spätere Wissenspfad beginnt mit einem Dialog.
10.2 Grundprinzip
Die Dialog Engine führt keine Selbstgespräche.
10.2 Grundprinzip
Jeder Dialog besitzt:
10.2 Grundprinzip
einen Ursprung
10.2 Grundprinzip
einen Teilnehmer
10.2 Grundprinzip
einen Kontext
10.2 Grundprinzip
einen Zweck
10.2 Grundprinzip
einen Verantwortlichen
10.2 Grundprinzip
einen nachvollziehbaren Verlauf
10.2 Grundprinzip
Die Dialog Engine erzeugt selbst kein Wissen.
10.2 Grundprinzip
Sie begleitet den Entstehungsprozess.
10.2 Grundprinzip
Sie stellt Fragen.
10.2 Grundprinzip
Sie erkennt Zusammenhänge.
10.2 Grundprinzip
Sie fasst Ergebnisse zusammen.
10.2 Grundprinzip
Sie schlägt mögliche Wissenskandidaten vor.
10.2 Grundprinzip
Die Entscheidung darüber bleibt immer beim Menschen.
10.3 Der Dialog als ORLENE-Objekt
Ein Dialog ist in ORLENE nicht nur eine Folge von Nachrichten.
10.3 Der Dialog als ORLENE-Objekt
Ein Dialog ist ein eigenständiges, eindeutig identifizierbares Objekt innerhalb der ORLENE-Architektur.
10.3 Der Dialog als ORLENE-Objekt
Definition:
10.3 Der Dialog als ORLENE-Objekt
Ein Dialog ist ein zeitlich und sachlich abgegrenzter Wissensprozess zwischen einem oder mehreren Menschen und ORLENE.
10.3 Der Dialog als ORLENE-Objekt
Er besitzt einen definierten Ursprung, einen Zweck, einen Kontext, beteiligte Personen, einen nachvollziehbaren Verlauf sowie mögliche Ergebnisse.
10.3 Der Dialog als ORLENE-Objekt
Als ORLENE-Objekt kann ein Dialog:
10.3 Der Dialog als ORLENE-Objekt
eindeutig identifiziert werden,
10.3 Der Dialog als ORLENE-Objekt
mit Personen, Dokumenten, Projekten und anderen Objekten verbunden werden,
10.3 Der Dialog als ORLENE-Objekt
Ereignisse erzeugen,
10.3 Der Dialog als ORLENE-Objekt
einen Status besitzen,
10.3 Der Dialog als ORLENE-Objekt
versioniert werden,
10.3 Der Dialog als ORLENE-Objekt
archiviert werden,
10.3 Der Dialog als ORLENE-Objekt
Wissenskandidaten hervorbringen,
10.3 Der Dialog als ORLENE-Objekt
später nachvollzogen und erneut aufgerufen werden.
10.3 Der Dialog als ORLENE-Objekt
Ein Dialogobjekt ersetzt nicht den ursprünglichen Dialogverlauf.
10.3 Der Dialog als ORLENE-Objekt
Es verbindet den Verlauf mit Metadaten, Beziehungen, Ereignissen und Ergebnissen.
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
Ein Dialogobjekt kann mindestens folgende Eigenschaften besitzen:
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
dialog_id
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
Eindeutige Identität des Dialogs.
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
dialog_type
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
Art des Dialogs, beispielsweise Reviewdialog, Wissensdialog oder Entwicklungsdialog.
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
title
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
Kurze verständliche Bezeichnung.
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
purpose
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
Definierter Zweck des Dialogs.
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
owner
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
Verantwortliche Person oder Rolle.
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
participants
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
Beteiligte Personen, Rollen oder Systeme.
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
context_oid
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
Verknüpfung mit dem primären Objekt oder Wissensraum.
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
related_oids
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
Weitere verbundene ORLENE-Objekte.
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
started_at
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
Zeitpunkt des Beginns.
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
ended_at
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
Zeitpunkt des Abschlusses.
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
status
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
Beispielsweise vorbereitet, aktiv, pausiert, abgeschlossen oder archiviert.
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
source
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
Ursprung des Dialogs, beispielsweise Workspace, mobile Eingabe, Dokumentreview oder importierter Chat.
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
visibility_scope
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
Festgelegte Sichtbarkeit und Berechtigung.
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
summary
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
Nachvollziehbare Zusammenfassung.
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
outcome
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
Ergebnis oder aktueller Stand des Dialogs.
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
memory_reference
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
Referenz auf die durch die Memory Engine bewahrten Inhalte.
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
created_by
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
Person oder System, das den Dialog angelegt hat.
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
version
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
Version des Dialogobjekts.
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
Dieses Modell ist zunächst konzeptionell.
10.4 Technisches Grundmodell eines Dialogobjekts
Die genaue technische Umsetzung wird in späteren Architekturversionen festgelegt.
10.5 Dialogobjekt und Dialogverlauf
Das Dialogobjekt und der Dialogverlauf sind voneinander zu unterscheiden.
10.5 Dialogobjekt und Dialogverlauf
Der Dialogverlauf enthält die tatsächlichen Beiträge, Fragen, Antworten und Zwischenschritte.
10.5 Dialogobjekt und Dialogverlauf
Das Dialogobjekt beschreibt den übergeordneten Zusammenhang.
10.5 Dialogobjekt und Dialogverlauf
Der Dialogverlauf ist damit eine Quelle.
10.5 Dialogobjekt und Dialogverlauf
Das Dialogobjekt ist die strukturierte Repräsentation des gesamten Dialogprozesses.
10.5 Dialogobjekt und Dialogverlauf
Diese Trennung ermöglicht:
10.5 Dialogobjekt und Dialogverlauf
Schutz privater Originalinhalte,
10.5 Dialogobjekt und Dialogverlauf
rollenabhängige Sichtbarkeit,
10.5 Dialogobjekt und Dialogverlauf
strukturierte Suche,
10.5 Dialogobjekt und Dialogverlauf
nachvollziehbare Zusammenfassungen,
10.5 Dialogobjekt und Dialogverlauf
Verknüpfung mit anderen Objekten,
10.5 Dialogobjekt und Dialogverlauf
spätere Wiederverwendung von Erkenntnissen,
10.5 Dialogobjekt und Dialogverlauf
getrennte Aufbewahrungs- und Löschregeln.
10.5 Dialogobjekt und Dialogverlauf
Ein Benutzer kann daher Zugriff auf das Dialogobjekt oder eine freigegebene Zusammenfassung besitzen, ohne automatisch den vollständigen ursprünglichen Dialogverlauf lesen zu dürfen.
10.6 Dialogarten
Die Dialog Engine unterscheidet unterschiedliche Dialogtypen.
10.6 Dialogarten
Zum Beispiel:
10.6 Dialogarten
Wissensdialog
10.6 Dialogarten
Reviewdialog
10.6 Dialogarten
Interviewdialog
10.6 Dialogarten
Entwicklungsdialog
10.6 Dialogarten
Strategiedialog
10.6 Dialogarten
Entscheidungsdialog
10.6 Dialogarten
Schulungsdialog
10.6 Dialogarten
Projektdialog
10.6 Dialogarten
Dokumentendialog
10.6 Dialogarten
Supportdialog
10.6 Dialogarten
Neue Dialogtypen können später ergänzt werden, ohne die Architektur verändern zu müssen.
10.7 Architektur eines Dialogs
Ein ORLENE-Dialog besteht nicht aus einer einfachen Frage-Antwort-Struktur.
10.7 Architektur eines Dialogs
Er durchläuft mehrere logisch getrennte Phasen.
10.7 Architektur eines Dialogs
Beispiel:
10.7 Architektur eines Dialogs
Kontext ↓ Fragestellung ↓ Rückfragen ↓ Antworten ↓ Zusammenfassung ↓ Wissenskandidaten ↓ Übergabe an Memory Engine
10.7 Architektur eines Dialogs
Dadurch entsteht aus einem Gespräch eine nachvollziehbare Entwicklung und keine lose Sammlung einzelner Nachrichten.
10.8 Aufgaben der Dialog Engine
Die Dialog Engine besitzt unter anderem folgende Aufgaben:
10.8 Aufgaben der Dialog Engine
Gespräche strukturieren
10.8 Aufgaben der Dialog Engine
Kontext erkennen
10.8 Aufgaben der Dialog Engine
Rückfragen stellen
10.8 Aufgaben der Dialog Engine
Informationen ordnen
10.8 Aufgaben der Dialog Engine
Zusammenfassungen erzeugen
10.8 Aufgaben der Dialog Engine
offene Fragen erkennen
10.8 Aufgaben der Dialog Engine
Entscheidungen dokumentieren
10.8 Aufgaben der Dialog Engine
Widersprüche erkennen
10.8 Aufgaben der Dialog Engine
Wissenskandidaten identifizieren
10.8 Aufgaben der Dialog Engine
Übergabe an die Memory Engine vorbereiten
10.8 Aufgaben der Dialog Engine
Sie bestätigt jedoch niemals selbst Wissen.
10.9 Verantwortung
Die Dialog Engine
10.9 Verantwortung
entscheidet nicht.
10.9 Verantwortung
Sie bewertet Menschen nicht.
10.9 Verantwortung
Sie ersetzt keine Verantwortung.
10.9 Verantwortung
Sie bestätigt keine Wissensgesetze.
10.9 Verantwortung
Sie löscht keine Quellen.
10.9 Verantwortung
Sie dokumentiert den Weg bis zu einer möglichen Entscheidung.
10.10 Übergabe an die Memory Engine
Am Ende eines Dialogs erzeugt die Dialog Engine keine endgültigen Ergebnisse.
10.10 Übergabe an die Memory Engine
Sie übergibt strukturierte Informationen an die Memory Engine.
10.10 Übergabe an die Memory Engine
Beispiele:
10.10 Übergabe an die Memory Engine
Dialogverlauf
10.10 Übergabe an die Memory Engine
Zusammenfassung
10.10 Übergabe an die Memory Engine
Wissenskandidaten
10.10 Übergabe an die Memory Engine
offene Fragen
10.10 Übergabe an die Memory Engine
Entscheidungen
10.10 Übergabe an die Memory Engine
Aufgaben
10.10 Übergabe an die Memory Engine
Quellen
10.10 Übergabe an die Memory Engine
Verweise
10.10 Übergabe an die Memory Engine
Erst dort beginnt die dauerhafte Speicherung.
10.13 Offene Architekturfragen
Wie werden Dialogtypen technisch modelliert?
10.13 Offene Architekturfragen
Welche Metadaten besitzt jeder Dialog?
10.13 Offene Architekturfragen
Wie werden parallele Dialoge verwaltet?
10.13 Offene Architekturfragen
Wie wird Sprachdialog integriert?
10.13 Offene Architekturfragen
Wie wird Mehrsprachigkeit unterstützt?
10.13 Offene Architekturfragen
Wie werden externe Teilnehmer eingebunden?
10.13 Offene Architekturfragen
Wann endet ein Dialog?
10.13 Offene Architekturfragen
Wie werden Dialoge versioniert?
10.13 Offene Architekturfragen
Wie werden Dialoge archiviert?
10.13 Offene Architekturfragen
Ist ein Dialogobjekt ein spezieller Objekttyp innerhalb der Object Engine oder ein eigener Wissensobjekttyp?
10.13 Offene Architekturfragen
Wie werden Dialogverlauf und Dialogobjekt technisch getrennt gespeichert?
10.13 Offene Architekturfragen
Welche Teile eines Dialogobjekts dürfen sichtbar sein, wenn der Originaldialog privat bleibt?
10.13 Offene Architekturfragen
Wie werden Dialogobjekte mit OIDs, Wissenskandidaten, Entscheidungen und Aufgaben verknüpft?
10.13 Offene Architekturfragen
Welche Aufbewahrungs- und Löschregeln gelten für Dialogobjekte und Originalverläufe?
10.13 Offene Architekturfragen
Diese Fragen bleiben bewusst offen und sollen in späteren Architekturversionen beantwortet werden.
11. Memory Engine
Status: Platzhalter für Version 0.2 Untertitel: Wird in der nächsten Überarbeitung ergänzt.
13. Experience Engine
Status: Platzhalter für Version 0.2 Untertitel: Wird in der nächsten Überarbeitung ergänzt.
Tabelle
Architekturregel ORLENE denkt in Objekten. Diese Regel gilt gleichermaßen für reale Unternehmensobjekte und für die Entstehung von Wissen. Ein Dialog ist ein Objekt. Ein Wissenskandidat ist ein Objekt. Ein Wissenselement ist ein Objekt. Ein Wissensgesetz ist ein Objekt. Eine Erfahrung ist ein Objekt. Dadurch bleibt die objektzentrierte Architektur von ORLENE über alle Ebenen hinweg konsistent.
Tabelle
Architekturregel ORLENE führt keine Chats. ORLENE begleitet Dialoge. Ein Dialog besitzt immer einen Zweck. Der Zweck bestimmt den Kontext. Der Kontext bestimmt die Bedeutung. Die Bedeutung bestimmt den möglichen Wissenswert.
Tabelle
Übergeordnete Architekturregel ORLENE denkt in Objekten und handelt als stiller Begleiter des Menschen. Objektzentrierung beschreibt, wie ORLENE Informationen, Beziehungen, Ereignisse und Wissen architektonisch ordnet. Der stille Begleiter beschreibt, wie ORLENE dem Menschen gegenüber handelt. ORLENE darf strukturieren, erinnern, verbinden, erklären und Vorschläge machen. ORLENE darf den Menschen jedoch nicht unnötig verdrängen, bevormunden oder seine Verantwortung übernehmen. Jede neue Funktion muss deshalb zwei Fragen beantworten: 1. Ist sie objektzentriert aufgebaut? 2. Begleitet sie den Menschen, statt ihn zu ersetzen? Nur wenn beide Bedingungen erfüllt sind, entspricht sie der ORLENE-Architektur.
Tabelle
Mensch ↓ ORLENE Workspace ↓ Dialog Engine ↓ Memory Engine ↓ Knowledge Engine ↓ Experience Engine ↓ ORLENE Ask